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Inhaltspflege in Anwendungen

Für manche Informationen ist eine Pflege nach dem Prinzip „Immer dort pflegen, wo die Information dann auch sichtbar wird“ nicht sinnvoll oder gar nicht möglich. Pressemeldungen werden z. B. je nach Kategorie, der sie zugewiesen werden, auf verschiedenen Seiten angezeigt. Da aber diese Meldungen auch mehreren Kategorien zugewiesen werden können, müssten sie entweder mehrfach gepflegt werden oder eben an nur einer Stelle mit einer anderen Technik.

Diese andere Technik kommt in gleicher Weise bei allen Anwendungen und Funktionen zum Einsatz, in denen Inhalte nicht an Seiten gebunden werden, sondern in Datenbankstrukturen gehalten werden.

Um den Lernaufwand für diese Technik möglichst gar nicht entstehen zu lassen, wurde das Pflegesystem weitgehend an die Bedienung von Windows angelehnt. Alle Informationen werden in Listen gehalten, die über jede Spalte auf- und absteigend sortiert werden können. Für manche Spalten können zusätzlich im Spaltenkopf-Filter eingestellt werden.

Klickt man auf einen Eintrag in der Liste, geht ein neues Fenster auf, in dem alle notwendigen Pflegefelder bereitgestellt werden. Speichert man den Datensatz, springt man automatisch wieder auf die Liste. Mit HTML-Seiten ist so eine Vorgehensweise normalerweise nicht möglich. Es bedurfte deshalb eines sehr hohen Aufwands, um die Bedienung möglichst Windows-ähnlich zu gestalten. Die zentrale Entwicklung macht sich auch hier bezahlt: Die einmal erzeugte Fenstertechnik kommt jetzt über alle Anwendungen hinweg zum Einsatz.

Und auch hier bleibt die Entwicklung nicht stehen. An vielen Stellen wurde inzwischen Ajax-Technik implementiert, die im Hintergrund automatisch Informationen nachlädt und eine noch größere Annäherung an das Look and Feel von Windows ermöglicht.

Derzeit wird darüber nachgedacht, einen zweiten Weg für die Pflege zu ermöglichen. Nachdem die Flash-Technik zum Open Source wird, soll es evtl. eine zweite Schiene der Bedieneroberflächen in Flash geben. Diese „Rich Applications-Technik” erzeugt eine Ergonomie in der Bedienung, wie sie bisher webbasiert nicht vorstellbar war.

 

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